Sonntag, 25. Dezember 2011

Weihnachtsgottesdienste

Am Heilig Abend hatten wir drei Gottesdienste. Den ersten um 14.30 Uhr, den Krippengottesdienst für die ganz kleinen mit ihren Eltern. Der normale Kirchraum war sehr gut gefüllt und unsere Pfarrerin konnte bei den Kleinen im der Schaf Handpuppe punkten. Die Geschichte in der das Schaf plötzlich merkte, dass die Hirten weg waren war ganz witzig und so konnten die kleinen Gemeindemitglieder zusammen mit der Pfarrerin und dem Schaf auf die Suche gehen, um die Hirten zu finden, die sich natürlich an der Krippe aufhielten um den Neugeborenen König anzubeten. Der Gottesdienst ging ca. eine halbe Stunde, was für einen Krippengottesdienst für die Altersgruppe auch reichte. Es war weihnachtlich schön.
Im Familiengottesdienst um 16 Uhr war die Kirche und die Zuschalträume rappel voll. Und einige wussten nun was es heißt ..."in der Herberge war kein Platz mehr" .... Natürlich wurde noch so gut es geht zusammengerückt und sicherlich waren da auch noch ein oder zwei einzelne Plätze frei und dennoch mussten noch einige stehen. Für etliche Kinder war das kein Problem, sie hockten sich einfach auf den ....."Weg nach Bethlehem"... Es wurden bekannte Weihnachtlieder gesungen und es gab ein Krippenspiel der anderen Art. In der Hauptrolle, natürlich neben dem Jesuskind, war der Gastwirt der Herberge, der in seiner Nachtruhe ständig gestört wurde. Erst ein Gast, dann Maria und Josef usw. Und immer wieder wurde er aus dem Bett geholt z.B. für eine weitere Decke, dann von den Hirten nach dem Kind gefragt, wobei er da schon richtig sauer war und die Hirten frug, ob ihnen die Schafe durchgebrannt sind. Und immer wieder sagte er...hinterm Haus, im Stall. Der Engelschor störte ihn genauso wie die Könige. Und zu guter Letzt ging er persönlich in den Stall um für Ruhe zu sorgen, musste aber dann sehen, das dort das Kind in der Krippe lag und war sofort ...Hin- und Weg".. sodass er alle seine Gäste weckte um das Kind zu betrachten. Und so kam es, das in dieser Nacht keiner geschlafen hatte.

Die feierliche Christvesper um 18 Uhr war nicht ganz so gut besucht aber dafür hatte jeder einen Sitzplatz. In der Predigt ging es natürlich auch um die ...Wohnungssuche... bzw. wo Gott wohl wohnt.  Und egal ob im Paradies, im Tempel, im Stall oder sonstwo.... Gott wohnt bei uns, auch wenn es uns nicht immer bewusst ist. Eine gute Weihnachtspredigt nachder man dann aus vollem Herzen ...Oh, du fröhliche... singen konnte.
Also bis demnächt
U.L.