An diesem Sonntag war ich in einem Gottesdienst der FeG ( Freie ev. Gemeinde) in Simmern. Schon an der Eingangstüre, also nicht erst an der Türe zum Gottesdienstraum, wurden wir persönlich begrüßt und herzlich willkommen geheißen. Wir legten unsere Garderobe ab und gingen in den Gottesdienstraum. Wir nahmen Platz und kurze Zeit später waren auch schon fast alle Plätze belegt. Der Raum war fast voll. Der Gottesdienst begann mit einer Begrüßung durch einen ? Kirchenältesten?, also nicht vom Pastor, Dann sang der Männerchor und im Anschluß die Kinder mit ihrem Kinderlied, bevor die Kinder den Raum zu ihrem eigenen Kindergottesdienst verließen. Es war schon erstaunlich, wie viele Kinder es waren. Dann kamen weitere Worte von dem ...Kirchenältesten oder Vorstand... und wieder wurde gesungen und zwar von der Gemeinde. Und da die Texte der Lieder alle in sehr großer Schrift ( für alle Lesbar) mittels Beamer auf eine Leinwand (die wohl dort immer im Altarraum installiert ist) geworfen wurden, erklärte es sich von selber, dass wir keine Gesangbücher brauchten. Und wieder Sprach der Kirchenälteste und kündigte den Pastor mit seiner Predigt an. Nun kam die Predigt. Das Thema war die Gnade Gottes. Ich kann hier natürlich nicht die ganze Predigt wiedergeben und möchte die auch nicht kommentieren. Aber die Predigt war zum überwiegenden Teil nachvollziehbar und gut erklärt (auch wenn meine eigenen Gedanken nicht ganz mit der Auslegung übereinstimmten). Sie sprach die Menschen an und war nicht langweilig. Nach der Predigt gab auch das ABendmahl. Es wurde durch die Reihen gegeben und zum ersten Mal in meinem Leben habe ich den Saft in einem Einzelkelch (Pinchen) bekommen. Es war zwar für mich ein wenig ungewöhnlich, aber ganz bestimmt eine der hygienischsten Methoden. Ganz aussergewöhnlich war die Abkündigung der Erkrankten Gemeindeglieder und das Gedenken und Beten an sie. Jeder konnte ein Gebet sagen und einige waren sehr ergriffen. Fast hatte es den Eindruck, dass die Gemeinde die Kranken gesund beten wolle. War schon ungewöhnlich. Aber den Angehörigen bestimmt eine Stärkung. Zum Schluß des zweistündigen Gottesdienstes wurden noch alle zu einer Tasse Kaffee und Keksen eingeladen.
Mein Gottesdienst woanders, war anders.
Bis dannU.L.
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